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 <title>CC2tv-Blogbeiträge</title>
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		<title><![CDATA[CC2tv #423: Welches Linux passt zu mir? 🐧️]]></title>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Linux im Überblick 2026: Welches Linux passt zu mir? 🐧️</b><br>Dieses Video beleuchtet die aktuelle Linux-Landschaft und schafft Orientierung innerhalb der Vielzahl verfügbarer Distributionen. Es analysiert, welche Systeme derzeit relevant sind, welche charakteristischen Eigenschaften sie aufweisen und für welche Anwenderprofile sie sich eignen. Der Fokus liegt auf benutzerfreundlichen Distributionen sowie auf Lösungen, die einen strukturierten Umstieg für erfahrene Anwender ermöglichen. Damit richtet sich das Video insbesondere auch an Nutzer, deren bestehende Hardware kein Upgrade auf Windows 11 unterstützt. 

Darüber hinaus zeigen wir, dass ein Systemwechsel heute deutlich niedrigschwelliger machbar ist als noch vor wenigen Jahren: Im Jahr 2026 existieren vielerorts organisierte Initiativen, die Privatpersonen beim Umstieg unterstützen, bestehende Rechner umrüsten und die Installation freier Software begleiten. Mehr Infos <a href="https://di.day" target=_new>Di.Day</a>

<b>Vielen Dank für Ihre Spenden!</b>
Katze Murka und Kater Rigik und Seiko
M1Molter
Armin Schurzmann
Der Michelstädter
Holger Tebbe
DB6YC
OGU
Jens Biskup
Berkan Ipek
DG1FCB
Dritter Detektiv
Oliver Buhmann
DG3BK
Stephan Hege
Andreas Schell 
Bernd Hillert 
Atze1005
RONNY RONALD SCHMIDT
Carsten aus Rheinhessen
Yogi
Philipp Rozanek
Berkan Ipek
Marcel Straube
Michael Herz 
Joyce
Klaas Koch
MarcO F.
David Hommel<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/d1munjWyjyc">https://youtu.be/d1munjWyjyc</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260411100000.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv Audiocast Folge 704]]></title>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 20:00:00 +0200</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Quanteninternet: Erste stabile Übertragung verschränkter Zustände über städtisches Glasfasernetz</b><br>Ein europäisches Forschungskonsortium demonstriert die stabile Verteilung verschränkter Photonen über ein bestehendes Glasfasernetz in einer Großstadt. Die Ergebnisse zeigen, dass Quantenkommunikation nicht mehr auf Laborumgebungen beschränkt ist, sondern in reale Infrastruktur integriert werden kann.
<a href="https://www.tudelft.nl/en/2026/quantum-network-fiber">TU Delft: Quantum network in urban fiber</a> <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/european-quantum-communication-infrastructure">EU Quantum Communication Infrastructure</a> <a href="https://www.mpq.mpg.de/quantum-network-2026">Max-Planck-Institut für Quantenoptik Bericht</a>

<b>KI-gestützte Medikamentenentwicklung: Erstes vollständig generiertes Wirkstoffdesign erreicht klinische Phase</b><br>Ein von künstlicher Intelligenz entworfener Wirkstoffkandidat hat erstmals die klinische Testphase erreicht. Die Entwicklung dauerte weniger als ein Drittel der üblichen Zeit und zeigt, dass datengetriebene Modelle die Arzneimittelforschung grundlegend verändern könnten.
<a href="https://insilico.com/blog/ai-drug-phase2-2026">Insilico Medicine: Phase-II Fortschritt</a> <a href="https://www.nature.com/articles/ai-drug-discovery-2026">Nature Biotechnology Bericht</a> <a href="https://www.fda.gov/science-research/ai-drug-development">FDA Leitlinien zu KI in der Arzneimittelentwicklung</a>

<b>Kernfusion: Tokamak-Experiment erreicht stabilen Hochleistungsbetrieb mit verbesserter Plasmakontrolle</b><br>Ein internationales Forschungsteam meldet erstmals einen stabilen Hochleistungsbetrieb in einem Tokamak über mehrere Sekunden mit präziser Kontrolle von Instabilitäten. Die Ergebnisse zeigen, dass wichtige physikalische Hürden für kontinuierliche Energiegewinnung weiter reduziert werden konnten
.<a href="https://ccfe.ukaea.uk/news/jet-experiments-march-2026">Culham Centre for Fusion Energy: JET Ergebnisse März 2026</a>
<a href="https://www.euro-fusion.org/news/2026/jet-h-mode-stability">EUROfusion Bericht zur H-Mode-Stabilität</a>
<a href="https://www.iter.org/newsline/-/3932">ITER Newsline: Fortschritte bei Plasmakontrolle</a>

<b>Festkörperbatterie mit Lithium-Metall-Anode erreicht Durchbruch bei Ladezyklen</b><br>Eine neue Generation von Festkörperbatterien zeigt erstmals stabile Leistung über mehrere hundert Ladezyklen hinweg. Der Einsatz einer Lithium-Metall-Anode und neuartiger Elektrolyte könnte die Energiedichte deutlich steigern und gleichzeitig Sicherheitsprobleme klassischer Lithium-Ionen-Systeme lösen.
<a href="https://news.mit.edu/2026/solid-state-battery-lithium-metal-0307">MIT News zur Festkörperbatterie</a> <a href="https://www.anl.gov/article/advances-in-solid-state-batteries-2026">Argonne National Laboratory Bericht</a> <a href="https://www.quantumscape.com/blog/march-2026-update">QuantumScape Entwicklungsupdate</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260406200001.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[  DC-Netzteil und Multimeter in Miniaturformat (CC2tv Folge 422)]]></title>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>  FNIRSI DPS-150 und BSIDE S450</b><br>
FNIRSI DPS-150 ist ein ultrakompakter, programmierbarer DC-DC-Wandler als mobiles Netzteil: Eingang 5–32 V, Ausgang 0–30 V und 0–5 A bis 150 W, mit Konstantspannungs- und Konstantstrombetrieb. Genannt werden bis 96,3 % Effizienz, 2,8-Zoll-Display sowie PC-Software zur Fernsteuerung. Grenzen: keine Aufwärtswandlung, unübliche Anschlüsse und teils träge Schutzfunktionen.

BSIDE S450 ist ein tragbares Digitalmultimeter mit 20.000 Counts und 2,8-Zoll-TFT. Es misst AC/DC-Spannung, Widerstand, Kapazität, Dioden und Temperatur und bietet Durchgangstest. Besonderheit ist der Grafik-/Loggingmodus mit einstellbarem Intervall, bis 10.000 Punkten pro Datensatz sowie Max/Min/Mittelwerten. Akku: 1800 mAh.

<b>Suchbegriffe</b><br>Mit „FNIRSI DPS-150“ und Varianten wie „150W 30V 5A“ findet man sofort die offizielle Produktseite und Händler-/Testseiten

„BSIDE S450“ und die Zusätze „20000 counts“ bzw. „graphic recording“ liefern eindeutig Produktseiten/Angebote, u. a. beim Hersteller-Shop und bei Händlern. 

<b>Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung:</b><br>RapidRalf
JDUO
Norbert Segger
Bernd Tilche
Micha L
Tasso
Ulrich Pohl 
 Berkan Ipek 
OGU
DO7PE
Christopher Dunkel
Jens Biskup
Dr. Daniel Jung
SIEGFRIED ERICH SCHARNECK
Joachim Schepsmeier
Klaas Koch
Andreas Neidhart
Backemann
 Berkan Ipek 
Robin ypid Schneider
DL2IAB+DL2IAC
Katze Murka und Kater Rigik und Seiko
<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/M1vAEVYT9ko">https://youtu.be/M1vAEVYT9ko</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260328100000.php</link>
		<guid>https://cc2.tv/daten/20260328100000.php</guid>
</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv #421: Extreme Effizienz für Audio]]></title>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Extreme Effizienz bei Audioübertragungen mit Codec2</b><br>Die Entwicklung digitaler Verfahren zur komprimierten Audioübertragung hat in den vergangenen Jahrzehnten signifikante Fortschritte erzielt, wobei Formate wie MP3 weite Verbreitung fanden. Diese etablierten Standards weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie für eine adäquate Wiedergabequalität eine vergleichsweise hohe Datenübertragungsrate benötigen. 

Im Gegensatz dazu demonstriert dieser Beitrag die Funktionalität neuartiger Audio-Codecs, die eine verständliche Sprachübertragung bei extrem reduzierten Bitraten ermöglichen. Die erforderliche Datenmenge nähert sich dabei der Größenordnung einer reinen Textübertragung an. Diese technologische Entwicklung erweist sich insbesondere für die drahtlose Kommunikation als vorteilhaft, da in diesem Anwendungsbereich die verfügbare Bandbreite oft stark limitiert ist.

Codec2: <a href="https://github.com/drowe67/codec2" target=_new">https://github.com/drowe67/codec2</a>

<b>Vielen Dank für Ihre Spenden!</b>
Katze Murka und Kater Rigik und Seiko 
M1Molter
Sascha Röschke
Dritter Detektiv
Bernd Hillert
Oliver Buhmann
DG3BK
Rene Liebich
Andreas Schell 
Yogi
Stephan Hege
Caramon2 + axi
RONNY RONALD SCHMIDT
OGU 
Berkan Ipek
DG1FCB
Philipp Rozanek
Klaas Koch
Marcel Straube
MarcO F.
Danny Hammacher
Joe Urs
Berkan Ipek
David Hommel
RapidRalf
JDUO<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/8_ijw_P_mAk">https://youtu.be/8_ijw_P_mAk</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260314100000.php</link>
		<guid>https://cc2.tv/daten/20260314100000.php</guid>
</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv Audiocast Folge 703]]></title>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Verdrehte Mehrkern-Glasfaser als photonischer topologischer Isolator</b><br>Verdrehte Glasfasern können Licht wie auf Schienen um Defekte herumführen. Ein Team aus Cambridge und Bath zeigte im Februar 2026, wie topologische Zustände in mehrkernigen Fasern Streuung und Kanalvermischung unterdrücken. Das könnte Datennetze, Sensorik und Quantenoptik spürbar dauerhaft robuster machen.

<a href="https://www.phy.cam.ac.uk/news/fiber-twist-creates-a-new-pathway-for-light/">University of Cambridge: Fibre twist creates a new pathway for light</a> <a href="https://phys.org/news/2026-02-optical-fiber-robust-pathway.html">Phys.org: Twisting optical fiber creates a robust new pathway for light</a> <a href="https://www.nature.com/articles/s41566-026-01848-9">Nature Photonics: Twisted optical fibres as photonic topological insulators</a>

<b>Dualitätssymmetrie für ventilierte Schalldämpfer: breite Absorption trotz Luftstrom</b><br>Lüften und zugleich Lärm schlucken ist normalerweise ein Widerspruch. Forschende der University of Hong Kong berichten vom 22. Februar 2026 über eine neue Designregel: Dualitätssymmetrie kann die Bandbreite ventilierter Schalldämpfer erweitern. Der Ansatz verspricht leisere Gebäude und Maschinen trotz Luftführung.

<a href="https://www.hku.hk/press/news_detail_28948.html">The University of Hong Kong: HKU Engineers Discover New Physics Principle...</a> <a href="https://techxplore.com/news/2026-02-physics-principle-absorption-barriers-ventilated.html">TechXplore: Engineers discover new physics principle...</a> <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-65786-w">Nature Communications: Generalized causality constraint based on duality symmetry...</a>

<b>SonoMap: Tiefenkamera und KI sollen Ultraschallpositionen automatisch dokumentieren</b><br>Ultraschall ist strahlungsfrei, doch die Dokumentation kostet Zeit. Am 2. Februar 2026 stellte Fraunhofer IPA das Projekt SonoMap vor: Eine 3D-Kamera erfasst Lage und Winkel des Schallkopfs, KI rekonstruiert die Position am Körper. Ziel sind schnellere, reproduzierbare Befunde im Alltag.

<a href="https://www.fraunhofer.de/en/press/research-news/2026/february-2026/3d-camera-automates-ultrasound-documentation.html">Fraunhofer: 3D Camera Automates Ultrasound Documentation</a> <a href="https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2026/februar-2026/tiefenkamera-ermoeglicht-automatische-ultraschalldokumentation.html">Fraunhofer: Tiefenkamera ermöglicht automatische Ultraschalldokumentation</a> <a href="https://www.ipa.fraunhofer.de/de/aktuelle-forschung/bild--und-signalverarbeitung.html">Fraunhofer IPA: Bild- und Signalverarbeitung</a>

<b>Chipbasierte pH-Messung ohne klassische Referenzelektrode: ISFET plus REFET</b><br>pH-Messung scheitert im Feld oft an empfindlichen Referenzelektroden. Fraunhofer IPMS veröffentlichte am 12. Februar 2026 eine chipbasierte Alternative: Ein REFET ersetzt die klassische Referenz, kombiniert mit ISFETs und robusten Oxidschichten. Das bringt portable Analytik voran für Medizin, Umwelt und Landwirtschaft.

<a href="https://idw-online.de/en/news865897">idw-online: New Fraunhofer IPMS Chip makes pH measurements easier...</a> <a href="https://nachrichten.idw-online.de/2026/02/12/new-fraunhofer-ipms-chip-makes-ph-measurements-easier-and-devices-more-robust-and-portable_1">nachrichten.idw-online.de: New Fraunhofer IPMS Chip makes pH measurements easier...</a> <a href="https://phys.org/news/2026-02-chip-ph-easier-devices-robust.html">Phys.org: Chip makes pH measurements easier and devices more robust and portable</a>

<b>Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung unserer Sendungen!</b><br>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260302200001.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Hologramm-Fan, LED-Matrix, Smart-Brille: Technik, Nutzen, Risiken]]></title>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Hologramm-Fan, LED-Matrix, Smart-Brille: Technik, Nutzen, Risiken</b><br>Drei Gadgets im Laborcheck: ein flexibles 16×96-RGB-LED-Panel (5 V/5 A) mit unverschlüsselter BLE-App, ein rotierender „LED-Fan“-3D-Projektor mit SD/App-Upload und Sicherheitsrisiko durch ungeschützte Rotorblätter sowie eine als KI-Brille beworbene Bluetooth-Fernbedienung, deren Cloud-App Übersetzung und Datenschutz kritisch macht.

<b>Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung:</b><br>JDUO
RapidRalf
Frannek
Micha L
Tasso
U.Pohl 
Berkan Ipek
Bernd Tilche
Christopher Dunkel
DO7PE
Hans-Günter Schütz
OGU
Dr. Daniel Jung 
Kay Kanekowski
SIEGFRIED ERICH SCHARNECK
Andreas Neidhart 
Joachim Schepsmeier
Klaas Koch
Thomas Laws 
Backemann
Berkan Ipek
Jens Biskup 
Robin ypid Schneider 
DL2IAB+DL2IAC 
Katze Murka und Kater Rigik und Seiko
<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/GklTB0K9xEo">https://youtu.be/GklTB0K9xEo</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260228100000.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv #419: DietPi als Plattform für Heimdienste]]></title>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>DietPi als Plattform für Heimdienste</b><br>Im Laufe der Zeit werden Computer durch neuere Modelle ersetzt, obwohl die älteren Geräte weiterhin funktionsfähig sind. Daraus ergibt sich die Frage, wie diese Hardware sinnvoll weiterverwendet werden kann. Geeignete Einsatzszenarien sind beispielsweise ein Server für das Heimnetzwerk, ein Multimediasystem oder eine kompakte Spieleplattform. In diesem Video wird gezeigt, wie sich solche Anwendungen ohne aufwendige Konfiguration umsetzen lassen. Als technische Grundlage dient die Linux-Distribution DietPi, die ressourcenschonend arbeitet und auf einer Vielzahl von Plattformen lauffähig ist, darunter Einplatinen-Computer, x64-Systeme sowie virtuelle Maschinen.

Website von DietPi: <a href=""https://dietpi.com" target=_new">dietpi.com</a>

<b>Vielen Dank für Ihre Spenden!</b>
FRIEDHELM UND BARBARA MEIER 
Norbert Segger
PeRu
Andreas Schell
Yogi
Stephan Hege
DG3BK
Atze1005 
DG1FCB
Bernd Hillert
Dritter Detektiv
Oliver Buhmann
RONNY RONALD SCHMIDT
Jochen Brenner
OGU
Berkan Ipek 
Herzi
Philipp Rozanek
Klaas Koch
Marcel Straube
Marcus Böddeker
DL1MAZ
Sven Volkers
SCHROTTI
MarcO F.
Hund Bobby
RonaldL67 
Joe Urs 
Berkan Ipek
David Hommel
RapidRalf 
JDUO<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/22RWm0sUvt8">https://youtu.be/22RWm0sUvt8</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260214100000.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv Audiocast Folge 702]]></title>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Perowskit-Solarzellen: Molecular Press Annealing gegen Defekte und Instabilität</b><br>Ein Team aus Xi’an Jiaotong University und Xiamen University stabilisiert hocheffiziente Perowskit-Solarzellen mit einer „Molecular Press Annealing“-Methode. Das Verfahren reduziert Defekte, erhöht die Langzeitstabilität unter Stress und erreicht eine gemeldete Spitzenwirkungsgradklasse. Materialchemie trifft Prozessführung – mit Folgen für skalierbare Photovoltaik.
<a href="https://en.xjtu.edu.cn/info/1014/12106.htm">Xi’an Jiaotong University: Molecular Press Annealing Enables Robust Perovskite Solar Cells</a> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41454276/">PubMed: Molecular Press Annealing Enables Robust Perovskite Solar Cells</a> 
<a href="https://colab.ws/articles/10.1126%2Fscience.aea8228">CoLab: Eintrag zur Science-Publikation (DOI-Metadaten)</a>

<b>120 Gbit/s bei 140 GHz: Der “wireless fiber patch cord” aus Silizium</b><br>UC Irvine demonstriert eine Silizium-Funkstrecke im F-Band, die 120 Gbit/s erreicht und optische Patchkabel in Rechenzentren herausfordert. Kern ist eine Analogarchitektur, die DAC- und ADC-Flaschenhälse umgeht. Das Ergebnis: hohe Datenrate, niedrige Leistung – und spannende Fragen zu Reichweite und Normierung.
<a href="https://engineering.uci.edu/news/2026/1/uc-irvine-engineers-invent-wireless-transceiver-rivaling-fiber-optic-speed">UC Irvine Engineering: Wireless transceiver rivaling fiber-optic speed (22. Jan. 2026)</a> 
<a href="https://news.uci.edu/2026/01/22/uc-irvine-engineers-invent-wireless-transceiver-rivaling-fiber-optic-speed/">UC Irvine News: Zusammenfassung der Arbeit und Zitate der Autoren</a> <a href="https://techxplore.com/news/2026-01-wireless-transceiver-fiber-optic.html">TechXplore: Bericht zur 120-Gbit/s-Funkstrecke im F-Band</a>

<b>Thermodynamisches Rechnen: Wenn Lernen als Energiefluss formuliert wird</b><br>Zwei Studien schlagen „thermodynamisches Rechnen“ als Alternative zum energiehungrigen KI-Training vor: Physikalische Systeme außerhalb des Gleichgewichts sollen Muster lernen, indem sie dissipative Dynamik ausnutzen. Die Arbeiten quantifizieren Lernprozesse als Energieflüsse – und zeigen, wie Physik und Informatik unerwartet methodisch zusammenrücken.
<a href="https://spectrum.ieee.org/thermodynamic-computing">IEEE Spectrum: Thermodynamic Computing (Einordnung und Kontext)</a> 
<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41519812/">PubMed: Nonlinear thermodynamic computing out of equilibrium (Abstract)</a> 
<a href="https://www.tomshardware.com/tech-industry/artificial-intelligence/ai-models-can-be-trained-10-billion-times-more-efficiently-than-modern-systems-thanks-to-thermodynamic-computing">Tom’s Hardware: Bericht zur Effizienzdebatte rund um thermodynamisches Rechnen</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260202200001.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Funkmikro neu gedacht: Was das DJI Mic kann]]></title>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>DJI Mic 3 im Praxistest: 32 Bit Float in 16 Gramm</b><br>Vom Kohlemikrofon der frühen Telefonie über dynamische Tauchspulenmikrofone und Studiokondensatormikrofone führte der Weg zu Elektret und MEMS Kapseln. Miniaturisierung, bessere Vorverstärker und digitale Wandlung ermöglichten portable Recorder und schließlich kompakte Funkstrecken. Heute liefern 32 Bit Float Systeme hohen Dynamikbereich für Film, Reportage und Alltag, ohne ständiges Nachregeln.
Im Praxistest schaut CC2tv auf das DJI Mic, eine sehr kompakte 2,4/5 GHz Funkstrecke mit 32 Bit Float Aufnahme im Sender. Die 16 g Transmitter sind so klein wie beim Mic Mini, bieten aber interne Sicherheit gegen Übersteuerung. Das Case liefert bis zu 28 Stunden, Schnellladen bringt in fünf Minuten zwei Stunden. Neu sind Environment indoor outdoor, Timecode und OsmoAudio Kompatibilität zu Osmo Action und Pocket. Magnetclip, Windschutz und Kamera Adapter sind dabei; Abschalten kann mit der Kamera synchron laufen.

<b>Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung:</b><br>Micha L 
Ulrich Pohl
Tasso
Christopher Dunkel
Richard Butterbach
DO7PE 
DM3US
OGU 
Dr. Daniel Jung
SIEGFRIED ERICH SCHARNECK 
Joachim Schepsmeier
Klaas Koch
Dr. Thomas Lutter
Jens Biskup
Andreas Neidhart
Bernd Tilche
Backemann 
DL2IAB+DL2IAC
Robin ypid Schneider
Berkan Ipek 
Katze Murka und Kater Rigik und Seiko 
M1Molter
FRIEDHELM UND BARBARA MEIER 
<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/d0v2f9wQKUQ">https://youtu.be/d0v2f9wQKUQ</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260131100000.php</link>
		<guid>https://cc2.tv/daten/20260131100000.php</guid>
</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv #417: Digitale Krankenakte: Warum das System angreifbar bleibt]]></title>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Elektronische Patientenakte: Sicherheitsrisiko mit Ansage</b><br>In diesem Video analysieren wir die aktuellen Entwicklungen rund um die elektronische Patientenakte. Dabei betrachten wir bestehende Sicherheitsrisiken, potenzielle Gefahren für Datenschutz und Integrität der Daten sowie strukturelle Schwächen der bisherigen Umsetzung. Darüber hinaus werden Konzepte, Lösungsansätze und weiterführende Ideen aus fachkundigen Kreisen vorgestellt, die künftig in die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte einfließen könnten. 

<b>Vielen Dank für Ihre Spenden!</b>
Bernd Hillert
Dritter Detektiv 
DG3BK
Andreas Schell
Yogi
RONNY RONALD SCHMIDT 
Stephan Hege
Oliver Buhmann 
Philipp Rozanek
Marcel Straube 
Torsten Schmidt
Ralf Melzer
DL1MAZ 
Ruediger Denzer
OGU
Klaas Koch
MarcO F.
Andreas Hobel 
OE5WZO
David Hommel
Ulrich Zabel und Magret Wach
Joe Urs 
JDUO
RapidRalf 
Micha L 
Ulrich Pohl
Tasso<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/p9Q0i53l2wc">https://youtu.be/p9Q0i53l2wc</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260117100000.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Sprache, Denken und große Sprachmodelle:]]></title>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 20:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Susi zu Gast,  Was können LLMs wirklich?</b><br>Können große Sprachmodelle wirklich denken oder erzeugen sie nur überzeugende Sprache? Zwischen „stochastischem Papagei“ und erstaunlicher Problemlösefähigkeit liegt eine spannende Grauzone. Der Audiocast beleuchtet, was Denken eigentlich bedeutet, wo Sprache hilft – und wo sie täuscht. Ein präziser Blick jenseits von KI-Hype und Untergangsphantasien.
Links: 
<a href="https://overton-magazin.de/top-story/koennen-generative-sprachmodelle-llm-nicht-denken-weil-sie-nur-sprache-verarbeiten/">Ausgangstext von Florian Rötzer (Overton Magazin)</a> 

<a href="https://www.theverge.com/ai-artificial-intelligence/827820/large-language-models-ai-intelligence-neuroscience-problems">Benjamin Riley: Large language mistake (The Verge)</a> 

<a href="https://plato.stanford.edu/entries/descartes-epistemology/">Stanford Encyclopedia: Descartes und das Cogito</a>


<b>Weltweit kleinster programmierbarer autonomer Roboter für einen US-Cent</b><br>Ein Forschungsteam hat den weltweit kleinsten autonomen, programmierbaren Roboter entwickelt – kaum größer als ein Staubkorn. Angetrieben von winzigen Solarzellen, ausgestattet mit Mikrocomputer, Sensorik und einem ionenbasierten Antrieb, arbeitet er monatelang völlig selbstständig. Ein Meilenstein der Mikrorobotik mit enormem Zukunftspotenzial.
Links: 
<a href="https://www.science.org/doi/10.1126/scirobotics.ade1233">Originalpublikation in Science Robotics</a> <a href="https://www.upenn.edu">University of Pennsylvania – Projektumfeld</a> 
<a href="https://www.engin.umich.edu">University of Michigan – Mikrocomputer-Forschung</a>

<b>Was von der CES 2026 zu erwarten ist</b><br>Die CES 2026 eröffnet erneut das Technikjahr und zeigt Trends statt fertiger Produkte. Unter dem Motto „Innovators Show Up“ stehen branchenübergreifend Mobilität, Industrie und vor allem Künstliche Intelligenz im Fokus. Große Umbrüche sind selten – doch die Messe bleibt ein Seismograf für kommende Entwicklungen.

Links: 
<a href="https://www.ces.tech">Offizielle Webseite der CES</a> <a href="https://www.cta.tech">Consumer Technology Association</a> <a href="https://www.nvidia.com">Nvidia und KI-Schwerpunkt</a>

<b>Grußwort</b><br>Zum Start ins Jahr 2026 möchten wir einfach Danke sagen: fürs Zuhören, fürs Weiterdenken und fürs Dranbleiben. Technik verändert sich schnell – gute Gespräche bleiben wertvoll. Wir freuen uns darauf, diesen Weg auch im neuen Jahr gemeinsam mit euch zu gehen.

Herzliche Grüße
Wolfgang, Thomas und Susi ;D]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20260105200001.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv #416 Kleines ganz groß - das TOMLOV Mikroskop]]></title>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2026 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Das TOMLOV Mikroskop</b><br>Das TOMLOV TM4K-AF Flex ist ein 4K-Digitalmikroskop für Löt- und Inspektionsarbeiten am Arbeitsplatz. Im Mittelpunkt steht ein Autofokus mit TOF-Sensor, der den Abstand misst und die Schärfe automatisch nachführt, auch wenn sich das Objekt leicht bewegt. Auf dem integrierten 8-Zoll-IPS-Monitor (1280 × 800) lässt sich das Bild direkt beurteilen; für größere Ansichten kann das Mikroskop gleichzeitig per HDMI und per USB ausgeben. Video wird in 4K (3840 × 2160) aufgezeichnet, Fotos sind bis 52 Megapixel möglich. Der Zoombereich wird mit 4× angegeben, zusätzlich gibt es eine digitale Vergrößerung. Das klassische Ringlicht lässt sich in seiner Helligkeit anpassen. Der Flex-Arm ist schwenkbar und erlaubt es, das Mikroskop über Leiterplatten, Münzen oder Feinmechanik zu positionieren und bei Bedarf aus dem Weg zu drehen. Eine 64-GB-microSD-Karte ist vorgesehen, außerdem eine Fernbedienung zum Auslösen und Zoomen, ohne das Display zu berühren. Praktisch sind zwei speicherbare Fokuspositionen (P1/P2), . Acht konfigurierbare Gitterlinien helfen beim Ausrichten von Bauteilen und beim Abschätzen von Abständen. 


<b>Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung:</b><br>Richard Butterbach
Dr. Christian Schoo
Dr. Daniel Jung 
Beate Krüger und Thorsten Hellwig 
Norbert Segger
Karsten Stroink
Robby T.
Chekov
Joachim Schepsmeier
SIEGFRIED ERICH SCHARNECK
OGU
Klaas Koch
Backemann
Dr. Harm Friedrich Harms
Jens Biskup
M1Molter
Andreas Neidhart
Michael, DB1JAU
rasemmi 
MARKUS - DORTMUND
 DL2IAB+DL2IAC
Norbert Hosche
Robin ypid Schneider
Ulrich Pohl
Dr. Harm Friedrich Harms
Katze Murka und Kater Rigik und Seiko
Dr. Harm Friedrich Harms
DG1FCB
<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/C5EJispZ9wM">https://youtu.be/C5EJispZ9wM</a>]]></description>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv #415: GNU Taler: Freies digitales Zahlungssystem]]></title>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Datenschutzorientierte Online-Zahlungen mit GNU Taler</b><br>Der digitale Euro ist seit einiger Zeit Gegenstand intensiver Diskussionen: Konzeptionell handelt es sich um ein digitales Guthabenkonto für Privatpersonen, das direkt von der Europäischen Zentralbank geführt würde. 
Wie digitales Geld technisch funktioniert und zugleich Anonymität der Zahlenden mit rechtssicheren, nachvollziehbaren Strukturen für Zahlungsempfänger verbindet, erklären wir in diesem Video anhand eines Beispiels mit dem freien, quelloffenen Transaktions- und Zahlungssystem GNU Taler.

Website: <a href="https://taler.net" target=_new">GNU Taler</a>

<b>Vielen Dank für Ihre Spenden!</b>
Klaas Koch 
Dieter Homann
Marcel Straube
DL1MAZ
sandhasser
MarcO F.
Pascal Lütt
OGU
Berkan Ipek
Jens Biskup
David Hommel
Anselm Zitzelsperger
Thomas Schmelzer
Joe Urs
Willi
Lars M. Friedrich
Lux, Matthias 
RapidRalf 
JDUO
SOLO-311
Uwe Schmidt
Jo Eckert
Micha L 
DD-Fan
Tasso
Ulrich Pohl
VdSBitty 
Christopher Dunkel
Carsten Kliehm
DO7PE
Richard Butterbach 
Dr. Christian Schoo
Dr. Daniel Jung 
Beate Krüger und Thorsten Hellwig<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/x6BTUxZhezE">https://youtu.be/x6BTUxZhezE</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20251220100000.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Fingerprint-Technik (CC2tv Folge 414)]]></title>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>So erkennt dein Gerät deinen Finger – einfach erklärt</b><br>In diesem Video erklären wir die vier wichtigsten Techniken der Fingerabdruck-Erkennung: optisch, kapazitiv, ultraschallbasiert und thermisch.
Wir erklären, wie die Sensoren R503, R507, R528, R558 und ähnliche Module funktionieren und warum sie sich technisch unterscheiden.
Von der einfachen LED-Kamera über kapazitive Messfelder bis hin zum 3D-Ultraschallverfahren – wir erklären, was im Inneren passiert.
Kurz und verständlich, damit jeder sofort versteht, welche Technik wo ihre Stärken hat.

<b>Wir danken allen Spendern für ihre Unterstützung:</b><br>SIEGFRIED ERICH SCHARNECK
Bernd Tilche
Joachim Schepsmeier
Klaas Koch
Andreas Neidhart
Valentin Perl
Robin ypid Schneider
OGU
Backemann
DL2IAB+DL2IAC
Jens Biskup
Katze Murka und Kater Rigik und Seiko
Chris42
M1Molter
Stephan Hege
DG3BK
Bernd Hillert
Andreas Schell 
Atze1005
nossy
Dritter Detektiv
Oliver Buhmann 
RONNY RONALD SCHMIDT
Dr. Harm Friedrich Harms
Yogi
DG1FCB
Philipp Rozanek
uliuli 
lichtstreufolie.de
CyberG
Klaas Koch 
Dieter Homann
Marcel Straube
<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/6Uqskpi3k8E">https://youtu.be/6Uqskpi3k8E</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20251206100000.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv Audiocast Folge 700]]></title>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 20:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>BoltzGen – KI entwirft neue Moleküle für schwierige Krankheiten</b><br>Heute beginnen wir mit einer Entwicklung aus der medizinischen Forschung. Am Massachusetts Institute of Technology arbeitet ein Team um den Wissenschaftler Hannes Stärk an einem neuen KI-Modell namens BoltzGen. Und dieses Modell kann etwas, das bisher als reine Zukunftsvision galt: Es erzeugt Moleküle direkt am Computer. Nicht simuliert, nicht gesucht — sondern wirklich neu entworfen.

Die Idee dahinter ist einfach, aber enorm wirkungsvoll. Viele Krankheiten gelten als schwer behandelbar, weil passende Wirkstoffmoleküle fehlen. Moleküle, die an ganz bestimmten Stellen eines Proteins ansetzen. Genau dafür entwirft BoltzGen neue Kandidaten. Die KI analysiert, wie ein Protein aufgebaut ist, berechnet potenzielle Bindungsstellen und kombiniert dann chemische Bausteine so, dass daraus ein neues, stabiles Molekül entsteht. All das passiert in Sekundenbruchteilen.

Die Forscher berichten, dass einige der digital erzeugten Moleküle tatsächlich eine hohe Bindungsaffinität aufweisen. Das bedeutet: Die Wahrscheinlichkeit, dass daraus neue Medikamente entstehen, ist real. Der gesamte Prozess könnte die Medikamentenentwicklung erheblich beschleunigen. Statt Jahre zu suchen, könnte man in Wochen oder Tagen zu einem ersten Kandidaten gelangen. Die Technologie ist also mehr als nur ein theoretisches Werkzeug. Sie könnte ein neuer Standard für die frühe Phase der Wirkstoffforschung werden.

Und noch ein Punkt ist wichtig: BoltzGen erschließt chemische Räume, die ein Mensch nie durchdenken könnte. Eine KI hat keine Vorurteile, keine Gewohnheiten. Sie kombiniert Bausteine, die Forscher nicht einmal in Betracht ziehen würden. Genau das macht das System so wertvoll. So könnten Therapien entstehen, die wir heute noch nicht einmal erahnen.

Zukunftsmedizin mit Hilfe von KI — das könnte der Beginn einer neuen Ära sein.

<a href="https://news.mit.edu/2025/mit-scientists-debut-generative-ai-model-that-could-create-molecules-addressing-hard-to-treat-diseases-1125">[https://news.mit.edu/2025/mit-scientists-debut-generative-ai-model-that-could-create-molecules-addressing-hard-to-treat-diseases-1125]</a>
<a href="https://news.mit.edu">[https://news.mit.edu]</a>
<a href="https://www.mit.edu">[https://www.mit.edu]</a>

<b>Rekord in der Halbleiterforschung – schnellere Chips durch Germanium auf Silizium</b><br>Unser zweites Thema führt uns in die Halbleitertechnik. Forscher der University of Warwick gemeinsam mit dem kanadischen National Research Council haben eine bemerkenswerte Entwicklung vorgestellt. Sie haben eine dünne Germaniumschicht auf Silizium aufgebracht — und zwar so, dass das Material unter kompressiver Spannung steht. Dadurch verändert sich die Bandstruktur, und die sogenannten Löcher, also die positiv geladenen Ladungsträger, bewegen sich darin schneller als je zuvor.

Warum ist das so wichtig? Weil die Geschwindigkeit dieser Ladungsträger darüber entscheidet, wie schnell ein Chip arbeitet und wie viel Energie er dabei verbraucht. Je leichter sich Ladungsträger bewegen, desto weniger elektrische Spannung ist nötig und desto weniger Wärme entsteht. Das bedeutet: schnellere Prozessoren, weniger Energieverbrauch und vor allem mehr Spielraum für komplexe Architekturdesigns.

Das Beste an diesem Material ist seine Kompatibilität mit heutigen Herstellungsprozessen. Germanium auf Silizium lässt sich in eine klassische CMOS-Fertigung integrieren, ohne die Produktionslinie umzubauen. Für die Industrie ist das ein entscheidender Punkt. Neue Materialien sind nur dann interessant, wenn sie sich in bestehende Abläufe einfügen.

Für die Zukunft hat diese Arbeit noch eine weitere Bedeutung. Germanium eignet sich sehr gut für Quantenbauelemente, etwa für Spin-Qubits. Das heißt: Die gleiche Technologie könnte sowohl die klassischen Computer als auch zukünftige Quantensysteme schneller und effizienter machen. Es ist also nicht übertrieben zu sagen, dass wir hier eine Brückentechnologie sehen, die beide Welten verbindet.

Ein erheblicher Fortschritt für die Mikroelektronik — und vielleicht einer der Bausteine für die Computer der Zukunft.

<a href="https://thequantuminsider.com/2025/11/25/scientists-set-new-mobility-record-in-quantum-compatible-semiconductor">[https://thequantuminsider.com/2025/11/25/scientists-set-new-mobility-record-in-quantum-compatible-semiconductor]</a>
<a href="https://www.quantuminsider.com">[https://www.quantuminsider.com]</a>
<a href="https://www.warwick.ac.uk">[https://www.warwick.ac.uk]</a>


<b>Quantencomputer werden zuverlässiger – KIT verbessert Messprozesse bei Qubits</b><br>Im dritten Beitrag bleiben wir in der Hochtechnologie, wechseln aber zur Quanteninformatik. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie und der Université de Sherbrooke haben untersucht, wie Messprozesse supraleitende Qubits stören. Und das ist ein echtes Problem, denn jeder Messvorgang beeinflusst ein Qubit und kann Fehler erzeugen.

Das Team hat sich besonders angesehen, wie Mikrowellenpulse den Zustand eines Qubits verändern. Normalerweise wird ein Qubit über einen Resonator ausgelesen. Dabei kann es passieren, dass die Messung mehr Energie einbringt, als das Qubit verträgt. Das Ergebnis: Es springt in einen höheren Zustand, und die Information ist beschädigt.

Die Forscher haben nun eine Methode entwickelt, diese Störungen stark zu reduzieren. Sie kalibrieren die Kopplung zwischen Qubit und Resonator so fein, dass das Qubit beim Auslesen kaum noch beeinflusst wird. Der Messvorgang bleibt, aber seine Nebenwirkungen sinken deutlich. Dabei geht es um extrem kleine Energieverteilungen, die nur durch präzise Regelung und moderne Messtechnik kontrollierbar sind.

Was bedeutet das für die Zukunft? Wenn Messungen stabiler sind, können Quantencomputer mit mehr Qubits gebaut werden, ohne dass die Fehlerraten explodieren. Das ist ein entscheidender Schritt, denn das größte Hindernis für skalierbare Quantencomputer ist nicht die Rechenleistung — es sind die Fehler. Sobald man die unter Kontrolle bekommt, kann man komplexere Systeme bauen und länger stabil betreiben.

Ein wichtiger Fortschritt, der zeigt, wie sehr die Entwicklung von Quantencomputern heute von präziser Messtechnik abhängt — nicht nur von Rechenleistung.

<a href="https://www.kit.edu/kit/pi_2025_087_wie-quantencomputer-noch-zuverlaessiger-werden.php">[https://www.kit.edu/kit/pi_2025_087_wie-quantencomputer-noch-zuverlaessiger-werden.php]</a>
<a href="https://www.kit.edu">[https://www.kit.edu]</a>
<a href="https://sherbrooke.ca">[https://sherbrooke.ca]</a>

<b>Die Genesis Mission – ein nationales Wissenschaftsprogramm für KI und Supercomputing</b><br>Unser viertes Thema kommt aus den Vereinigten Staaten. Dort wurde ein groß angelegtes Forschungsprogramm gestartet, die sogenannte Genesis Mission. Das US-Energieministerium und das Office of Science and Technology Policy, also der wissenschaftliche Beraterstab des Weißen Hauses, entwickeln gemeinsam eine Plattform, die Supercomputer und künstliche Intelligenz miteinander verzahnt. Ziel ist es, wissenschaftliche Forschung radikal zu beschleunigen.

Der Plan ist klar: Alle siebzehn nationalen Forschungslabore der USA sollen ihre Daten über eine gemeinsame KI-Plattform nutzbar machen. KI-Modelle sollen daraus Hypothesen generieren, Simulationen durchführen und dann Vorschläge für Experimente liefern, die von den Laboren getestet werden. Dieser Kreislauf aus Hypothese, Simulation und Experiment soll die Forschung enorm beschleunigen. Das erinnert an historische Großprojekte wie die Entwicklung der Raketen- oder Kernphysikprogramme, nur diesmal auf die gesamte Wissenschaft verteilt.

Beteiligt sind unter anderem Lawrence Berkeley National Laboratory, Argonne National Laboratory, Los Alamos und viele weitere. Alle sollen ihre Datenpools, Simulationsergebnisse und Modelle bündeln. Der Vorteil liegt auf der Hand. Wenn Daten offen und vereinheitlicht vorliegen, kann KI in kürzester Zeit Muster erkennen, die ein Mensch oft übersehen würde.

Für die Energiebranche bedeutet das schnellere Materialforschung, etwa für Batterien und Fusionsprozesse. Für die Medizin bedeutet es präzisere Wirkstoffentwicklung. Und für die Grundlagenforschung heißt es schlicht: mehr Tempo, mehr Erkenntnisse, mehr Kooperation.

Die Genesis Mission könnte zu einem neuen wissenschaftlichen Rhythmus führen. Forschung wird nicht mehr als lineare Abfolge gesehen, sondern als paralleler, datengesteuerter Prozess. Das könnte den globalen Forschungsfortschritt auf ein neues Niveau heben.

<a href="https://news.fnal.gov/2025/11/u-s-department-of-energy-launches-genesis-mission-to-transform-american-science-and-innovation-through-the-ai-computing-revolution/">[https://news.fnal.gov/2025/11/u-s-department-of-energy-launches-genesis-mission-to-transform-american-science-and-innovation-through-the-ai-computing-revolution/]</a>
<a href="https://www.aip.org/fyi/trump-administration-launches-genesis-mission-to-boost-science-through-ai">[https://www.aip.org/fyi/trump-administration-launches-genesis-mission-to-boost-science-through-ai]</a>
<a href="https://politico.com/news/2025/11/24/trump-directs-science-agencies-to-embrace-ai-00667318">[https://politico.com/news/2025/11/24/trump-directs-science-agencies-to-embrace-ai-00667318]</a>

<b>Thema 5: SETI und NVIDIA – ein neuer Blick ins All dank KI</b><br>Zum Abschluss ein Thema aus der Astronomie. Das SETI Institute arbeitet zusammen mit NVIDIA und dem Allen Telescope Array an einem neuen KI-System, das Radiosignale aus dem Weltraum sechshundertmal schneller auswertet als bisherige Methoden. Und das ist mehr als nur eine technische Verbesserung. Damit wird eine Echtzeit-Suche möglich.

Die klassische Analyse ist rechenintensiv. Man muss große Datenmengen durchforsten, kurze Radiopulse isolieren und schmalbandige Signale erkennen, die vielleicht Hinweise auf natürliche oder künstliche Quellen geben. Die neue Pipeline nutzt neuronale Netze, die direkt auf die Rohdaten angewendet werden. Sie erkennt Muster, die für Menschen oder klassische Algorithmen schwer sichtbar sind.

Die Forschenden berichten nicht nur von der sechshundertfachen Geschwindigkeit, sondern auch von einer deutlich geringeren Zahl falsch positiver Ergebnisse. Das System arbeitet präziser, schneller und stabiler. Dadurch wird es möglich, den Himmel nahezu in Echtzeit zu überwachen. Ob es um Fast Radio Bursts geht oder um die Suche nach möglichen Technosignaturen anderer Zivilisationen – die Methode bietet eine neue Qualität.

Das Projekt zeigt außerdem, wie eng moderne Astronomie und Industrie kooperieren. Ohne die Rechenleistung der Grafikhardware wäre dieses System kaum denkbar. Und genau diese Verbindung aus wissenschaftlicher Expertise und technischer Infrastruktur macht den Fortschritt möglich.

Ein spannender Ausblick in die Zukunft der Weltraumbeobachtung — und vielleicht ein kleiner Schritt hin zu Antworten auf die großen Fragen des Universums.

<a href="https://www.seti.org/news/revolutionary-ai-system-achieves-600x-speed-breakthrough-in-the-search-for-signals-from-space/">[https://www.seti.org/news/revolutionary-ai-system-achieves-600x-speed-breakthrough-in-the-search-for-signals-from-space/]</a>
<a href="https://www.seti.org">[https://www.seti.org]</a>
<a href="https://www.nvidia.com">[https://www.nvidia.com]</a>

<b>Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, </b><br>die den Audiocast regelmäßig hören und mit Interesse verfolgen. Viele begleiten uns seit Jahren, und diese Treue bedeutet mir viel. Mein Dank gilt ebenso allen, die mit einer Spende dazu beigetragen haben, dass unsere Arbeit unabhängig bleiben kann.

Zum bevorstehenden Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen ruhige und erholsame Tage, Zeit für die wichtigen Dinge im Leben und ein wenig Abstand vom Alltag. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen Gesundheit, Zuversicht und viele gute Momente.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen.
]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20251201200001.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[CC2tv #413: Wie KI zuverlässig wird]]></title>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Wie KI zuverlässig wird</b><br>In diesem Beitrag analysieren wir zentrale Herausforderungen der aktuellen KI-Forschung und KI-Entwicklung anhand der wesentlichen Ergebnisse einer neuen wissenschaftlichen Veröffentlichung. Wir erläutern, unter welchen Bedingungen ein KI-Modell so trainiert werden muss, dass es verlässliche Resultate liefert. Zudem betrachten wir die Auswahl geeigneter Trainingsdaten hinsichtlich Struktur und Umfang, die Verfahren zur Feinabstimmung sowie das Verhalten einer KI unter Live-Bedingungen. Darüber hinaus vergleichen wir Trainingsszenarien mit dem praktischen Einsatz und geben einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen. 

Zum erwähnten <a href="https://arxiv.org/abs/2502.05475" target=_new>Paper</a>.

<b>Vielen Dank für Ihre Spenden!</b>
MarcO F.
Norbert Segger
DL1EAB Stefan Voß
FrankiePete 
Patrick Jäger
Joe Urs 
DC1MIK 
JDUO 
David Hommel 
HUPi Balina
RapidRalf
JDUO 
Matthias Liebich
Micha L
Tasso
Ulrich Pohl
Richard Butterbach
Dr. Daniel Jung
DO7PE
Christopher Dunkel
Friedhelm Verhufen
SIEGFRIED ERICH SCHARNECK<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/TclCPE1UOrY">https://youtu.be/TclCPE1UOrY</a>]]></description>
		<link>https://cc2.tv/daten/20251122100000.php</link>
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</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Wohnung im Röntgenblick]]></title>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Rudolph]]></dc:creator>
		<description><![CDATA[<b>Mal ein ganz langer Text, den ich mir für die Moderationsvorbereitung geschrieben habe.</b><br> 1) Warum WLAN mehr kann als Daten übertragen

WLAN-Netze messen bei jeder Paketübertragung ihren Funkkanal, um die Verbindung zu optimieren. Diese Messwerte lassen sich zweckentfremden: Aus den Veränderungen des Funksignals kann ein System Bewegungen, Präsenz und sogar grobe Topologieänderungen im Raum erkennen – ganz ohne Kamera oder zusätzliche Sender. Der Fachbegriff dafür lautet „WLAN Sensing“. Die Idee: Was die Luftschnittstelle ohnehin über den Zustand des Kanals verrät, wird nicht nur für die Wahl von Modulation, Codierung und Beamforming genutzt, sondern zusätzlich ausgewertet, um ein Abbild der Umgebung zu gewinnen. Der Ansatz ist unaufdringlich, funktioniert durch Wände und nutzt vorhandene Access Points. Damit entsteht eine sensorische Ebene über dem bestehenden Netz, die für Komfort, Sicherheit und Effizienz neue Anwendungen ermöglicht – vom Präsenz-Trigger im Smart Home bis zur anonymen Belegungsmessung in Gebäuden.

 2) Physikalische Grundlage: OFDM, MIMO, Multipath

WLAN (ab 802.11a/g) nutzt OFDM: Das Gesamtspektrum wird in viele schmale Unterträger zerlegt, die parallel übertragen werden. Mehrantennensysteme (MIMO) senden/empfangen mehrere räumliche Datenströme gleichzeitig. In Innenräumen trifft jedes Signal über viele Wege ein (Multipath). Jeder Weg addiert sich vektoriell – mal konstruktiv, mal destruktiv – und verändert die Phase und Amplitude pro Unterträger. Bewegt sich ein Objekt, verschieben sich diese Interferenzen zeit- und frequenzabhängig; zusätzlich entstehen Doppler-Anteile. Genau diese winzigen Änderungen sind die Quelle für Sensing: Das Netz „sieht“ nicht das Objekt selbst, sondern dessen Einfluss auf den Funkkanal. Je breiter der Kanal und je größer die Antennenapertur, desto feiner lassen sich Wege unterscheiden und Richtungen schätzen.

 3) Channel State Information (CSI) – das Messobjekt

Bei der Kanalschätzung bestimmt der Empfänger pro Unterträger und pro Antennenkombination einen komplexen Übertragungskoeffizienten (H(f)). Die Gesamtheit dieser Werte nennt man Channel State Information (CSI). CSI liegt als Matrix über Unterträger, räumliche Streams und Antennenpaare vor und wird bei jeder Übertragung aktualisiert. Access Points und Endgeräte nutzen CSI, um Modulation/Codierung (MCS), Sendeleistung, Beamforming und Kanalwahl anzupassen. Für Sensing wird dieselbe CSI gespeichert und zeitlich analysiert. Änderungen von Amplitude/Phase weisen auf Bewegungen, Topologieereignisse oder Präsenz hin. Wichtig: Sensing benötigt keine zusätzlichen Pilotsignale – es nutzt die ohnehin vorhandenen Pilottöne und Nutzpakete. Damit bleibt die Datenübertragung unbeeinflusst.

 4) Signalverarbeitung: von Rohdaten zu Ereignissen

Eine typische Pipeline beginnt mit Kalibrierung (Gain/Phase), Korrektur von Trägerfrequenz- und Symboltaktfehlern, sowie Outlier-Filtern. Danach werden Amplituden- und Phasenverläufe pro Unterträger/Stream extrahiert und über die Zeit analysiert. Kurzzeit-Fourier-Transformationen liefern Doppler-Spektren; Array-Verfahren wie AoA/AoD schätzen Einfalls-/Abstrahlwinkel. Aus den Merkmalen – etwa RMS-Delay-Spread, Rician-K-Faktor, Dopplerpeaks, Koherenzzeit – entstehen Features für Klassifikatoren. Für Tracking eignen sich Kalman- oder Partikelfilter; für Erkennung sorgen Schwellen, Clustering oder ML-Modelle. Entscheidend ist die Stabilisierung gegen Temperatur-/Drift-Effekte, sowie die Fusion mehrerer AP-Sichten, damit aus lokalen Indizien robuste Ereignisse werden.

 5) Hardware und Standards: ac/ax/be, MU-MIMO, 80/160 MHz

Moderne Netze nach 802.11ac/ax und perspektivisch 802.11be (Wi-Fi 7) stellen breite Kanäle (80/160 MHz) und MU-MIMO bereit. Breite erhöht die Delay-Auflösung, MIMO erweitert die räumliche Auflösung. Beamforming schafft gerichtete Pfade mit gut messbaren Korrelationen. Für Sensing genügen 2×2-Systeme, 4×4 oder 8×8 steigern die Qualität deutlich. Wichtig ist der CSI-Zugang: Manche Chips erlauben paketweises CSI-Export, andere nur Summenstatistiken. Für verteilte Szenarien lohnt eine Uhr-Disziplinierung (z. B. über PTP) zwischen APs, um Zeitbasen zu stabilisieren und Winkel-/Laufzeitmessungen sauber zu fusionieren.

 6) Leistungskennzahlen und Auflösung

Die „Auflösung“ wird nicht als Zentimetermaß allein verstanden, sondern als Gesamtsystem-Leistung: Entdeckungswahrscheinlichkeit (P_d), Falschalarmrate (P_{fa}), Reichweite bei gegebener SNR, Latenz bis zur Erkennung und Genauigkeit von Richtung/Entfernung. Bandbreite verbessert die Delay-Diskriminierung, Antennenapertur/Winkelabstand verbessert AoA-Schätzungen, Paketdichte senkt die Latenz. In ruhigen Umgebungen ist Präsenzdetektion extrem zuverlässig; feine Gesten erfordern hohe Paketdichten und gute SNR. Für Personen-Zählung zählt die robust kombinierte Sicht vieler APs mehr als das Einzelgerät. Messkampagnen mit Ground-Truth (z. B. Lichtschranken, IMU-Logger) sind Pflicht, um ROC-Kurven zu erstellen und Schwellen sauber zu setzen.

 7) Anwendungen: von Präsenz bis Gebäudeeffizienz

Im Smart Home schalten Präsenz-Trigger Licht/Heizung ohne Kameras. In Büros messen Systeme anonym die Belegung, optimieren Reinigung und Klima. In Logistik-/Industrieflächen erkennt Sensing Bewegungen in Sperrzonen, zählt Durchgänge oder triggert Forklift-Warnungen. Gesundheitsnahe Szenarien reichen von Sturzerkennung (nur als technischer Hinweis, keine Diagnose) bis zu Aktivitätsprofilen. In Retail-Flächen lassen sich Besucherströme grob erfassen, ohne personenbezogene Videos. Gebäudetechnik profitiert doppelt: Sensing liefert Lastprognosen für HVAC und verbessert WLAN-Selbstoptimierung – beides spart Energie. Wichtig bleibt, die Erkennungsziele klar zu definieren: Präsenz ja/nein, Anzahl, Bewegungsrichtung, Aufenthaltszonen – jede Zielgröße verlangt eine passende Feature- und Sensorfusion-Strategie.

 8) Systemintegration und Geräte im Feld

Sensing benötigt keine Spezialgeräte – Smart-Home-Aktoren, Steckdosen, Thermostate, Sensor-Hubs wirken als zusätzliche „Messpunkte“, sofern ihr Treiber CSI oder geeignete Statistiken liefert. Auf AP-Seite sammeln Dienste die Rohdaten, normalisieren sie und verteilen sie an eine Auswerte-Engine. Für Edge-Betrieb bieten sich leichte Modelle an; für große Gebäude lohnt ein zentraler Inferenz-Server. API-Design ist entscheidend: Roh-CSI ist datenintensiv, daher sind vorverarbeitete Merkmale (z. B. Subträger-Energiebänder, Doppler-Bins) oft die bessere Austauschgröße. Für die Aktorik reicht ein einheitlicher Ereignis-Bus („presence.zoneA=true; confidence=0.93“) – angebunden an Hausautomation (z. B. KNX, MQTT, Home Assistant).

 9) Datenschutz, Sicherheit, Ethik

WLAN Sensing arbeitet ohne Kamerabilder und kann datenarm sein, doch es bleibt ein Sensor. Gute Praxis: klare Zweckbindung (z. B. „Präsenz fürs Licht“), Datenminimierung (nur Events statt Roh-CSI speichern), lokale Auswertung, kurze Speicherfristen und transparente Nutzerinformation. Personenidentifikation ist nicht Ziel; Modelle sollten auf anonyme Zustandsgrößen trainiert sein. Sicherheit: Zugriff auf CSI und Sensing-API strickt authen­tifizieren, TLS erzwingen, Logs härten. In regulierten Umgebungen sind Betriebsvereinbarungen und Datenschutz-Folgenabschätzungen sinnvoll. Ethik bedeutet hier: Funktionen erklären, Opt-out anbieten, und falsche Sicherheit vermeiden – Sensing ist ein probabilistischer Detektor, kein Garant.

 10) Grenzen, Tücken und Roadmap

Grenzen entstehen durch SNR, starke Störer, metallische Strukturen und sich ändernde Möbel. Systeme müssen regelmäßig re-kalibrieren und Drift erkennen. Falschalarm-Quellen (Ventilatoren, Vorhänge) lassen sich über Frequenz-Signaturen und Mehr-AP-Konsens dämpfen. Für kleine Gesten braucht man viele Pakete oder dedizierte Trainingsphasen. Roadmap: Wi-Fi 7 (802.11be) erhöht Paketdichte, Bandbreite und MLO-Robustheit; die Sensing-Spezifikation 802.11bf (in Arbeit) standardisiert Prozeduren/Interfaces. Kurzfristig lohnt die saubere Datenerfassung (CSI-Export), mittelfristig die Fusion mit anderen passiven Quellen (z. B. BLE-RSSI, Stromzähler), langfristig On-Device-Modelle mit Transfer-Learning, die sich an neue Räume anpassen, ohne Ground-Truth-Orgie.


<b>Vielen Dank an die Spender:</b><br>Backemann 
Robin ypid Schneider 
Georg Kramer
Hund Bobby
OE5WZO
OGU
Katze Murka und Kater Rigik und Seiko 
M1Molter
DG1FCB
Stephan Hege
Andreas Schell
Yogi
Rene Liebich
DG3BK
Bernd Hillert
Dritter Detektiv
Oliver Buhmann
RONNY RONALD SCHMIDT 
Klaas Koch 
Philipp Rozanek 
Marcel Straube 
Krümelkutsche
DL1MAZ 
Der Michelstädter
MarcO F.
<br><br>Die Sendung ist auf Youtube zu finden: <a href="https://youtu.be/HXtHwFFh3ng">https://youtu.be/HXtHwFFh3ng</a>
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